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FODMAP-reiche Lebensmittel zum Vermeiden: Vollständiger Leitfaden für IBS-Management
Erfahren Sie, welche FODMAP-reichen Lebensmittel Sie während der Eliminationsphase vermeiden sollten. Dieser umfassende Leitfaden unterteilt problematische Lebensmittel nach FODMAP-Typ und bietet FODMAP-arme Alternativen, um IBS-Symptome effektiv zu bewältigen.

FODMAP-reiche Lebensmittel zum Vermeiden: Vollständiger Leitfaden für IBS-Management
Das Verständnis, welche Lebensmittel reich an FODMAPs sind, ist entscheidend für die erfolgreiche Navigation durch die Eliminationsphase der Low-FODMAP-Diät. Dieser Leitfaden hilft Ihnen, problematische Lebensmittel in allen Kategorien zu identifizieren und erklärt, warum sie IBS-Symptome auslösen. Noch wichtiger ist, dass Sie für jedes FODMAP-reiche Lebensmittel praktische Alternativen finden.
Warum FODMAP-reiche Lebensmittel vermeiden?
FODMAP-reiche Lebensmittel enthalten erhöhte Mengen an fermentierbaren Kohlenhydraten, die:
- Schlecht absorbiert werden im Dünndarm
- Überschüssiges Wasser in den Verdauungstrakt ziehen (osmotischer Effekt)
- Schnell fermentieren im Dickdarm und dabei Gas produzieren
- Die Darmwände dehnen und Schmerzrezeptoren auslösen
- Symptome verursachen wie Blähungen, Gas, Krämpfe, Durchfall und Verstopfung
Während der 2-6-wöchigen Eliminationsphase gibt das Vermeiden dieser Lebensmittel Ihrem Darm die Chance, sich zu beruhigen, und etabliert eine Grundlinie zum späteren Testen einzelner FODMAP-Gruppen.
FODMAP-reiche Lebensmittel nach Kategorie
FODMAP-reiches Gemüse
Viele Gemüsesorten enthalten Fruktane, GOS oder Polyole, was sie während der Elimination problematisch macht.
Zwiebeln und Knoblauch (Sehr reich an Fruktanen):
- Gelbe Zwiebeln
- Rote Zwiebeln
- Weiße Zwiebeln
- Schalotten
- Lauch
- Knoblauch (frisch, Pulver, Salz)
- Zwiebelpulver/salz
Warum sie problematisch sind: Zwiebeln und Knoblauch gehören zu den FODMAP-reichsten Lebensmitteln. Selbst kleine Mengen können Symptome auslösen. Sie sind besonders herausfordernd, weil sie als Geschmacksgrundlage in unzähligen Gerichten verwendet werden.
Alternativen:
- Knoblauchöl (FODMAPs gehen nicht in Öl über)
- Nur Frühlingszwiebelgrün/Lauchzwiebelgrün
- Schnittlauch
- Asafoetida-Pulver (indisches Gewürz)
Kreuzblütengemüse (Fruktane und GOS):
- Blumenkohl (mittelmäßig bis hoch je nach Portion)
- Spargel
- Rosenkohl (hoch in großen Mengen)
- Artischocken
- Wirsing (große Mengen)
Alternativen:
- Brokkoli (nur Röschen, ¾ Tasse)
- Normaler Kohl (¾ Tasse)
- Bok Choy
- Grüne Bohnen
Hülsenfrüchte (Reich an GOS):
- Schwarze Bohnen
- Kidneybohnen
- Kichererbsen (frisch oder getrocknet)
- Linsen (frisch oder getrocknet)
- Gebackene Bohnen
- Butterbohnen
- Erbsen (halbiert)
- Falafel
Warum sie problematisch sind: Hülsenfrüchte sind reich an Galacto-Oligosacchariden (GOS), die Darmbakterien kräftig fermentieren und dabei erhebliches Gas produzieren.
Alternativen:
- Fester Tofu (gut abgetropft)
- Tempeh (bis zu ¾ Tasse)
- Kichererbsen oder Linsen aus der Dose, abgespült, in kleinen Mengen (können während der Wiedereinführung getestet werden)
Andere FODMAP-reiche Gemüse:
- Pilze (alle Arten – reich an Mannitol)
- Zuckererbsen
- Zuckerschoten
- Rote Bete (in großen Mengen)
- Fenchelknolle
FODMAP-reiche Früchte
Viele Früchte sind reich an überschüssiger Fruktose, Sorbitol oder Mannitol.
Fruktosereiche Früchte (Überschüssige Fruktose):
- Äpfel
- Birnen
- Mangos
- Kirschen
- Feigen (frisch und getrocknet)
- Kakis
- Wassermelone
- Boysenbeeren (große Mengen)
Warum sie problematisch sind: Diese Früchte enthalten mehr Fruktose als Glukose. Wenn Fruktose nicht mit Glukose ausgeglichen ist, wird sie schlecht absorbiert, was zu Symptomen führt.
Alternativen:
- Orangen
- Erdbeeren
- Blaubeeren (begrenzte Portionen)
- Bananen (fest, nicht überreif)
- Weintrauben
- Kiwi
Sorbitolreiche Früchte (Polyol):
- Äpfel
- Aprikosen
- Brombeeren (in großen Mengen)
- Kirschen
- Nektarinen
- Pfirsiche
- Birnen
- Pflaumen
- Trockenpflaumen
Warum sie problematisch sind: Sorbitol ist ein Zuckeralkohol, der Wasser in den Darm zieht und nicht gut absorbiert wird, was Durchfall und Blähungen verursacht.
Alternativen:
- Himbeeren (kleine Mengen)
- Erdbeeren
- Cantaloupe-Melone
- Honigmelone
Mannitolreiche Früchte:
- Wassermelone
- Zuckermais (in großen Mengen)
- Blumenkohl
Trockenfrüchte (Konzentrierte Fruktose/Sorbitol):
- Getrocknete Äpfel
- Getrocknete Aprikosen
- Datteln
- Getrocknete Feigen
- Trockenpflaumen
- Rosinen (in großen Mengen)
Warum sie problematisch sind: Der Trocknungsprozess konzentriert Zucker und macht Trockenfrüchte viel FODMAP-reicher als ihre frischen Gegenstücke.
Alternativen:
- Frische Früchte in angemessenen Portionen
- Getrocknete Cranberries (1 Esslöffel)
Avocado (Polyole):
- ¼ Avocado oder mehr ist FODMAP-reich
- Sehr kleine Mengen können vertragen werden
Alternative:
- Kleine Portionen Avocado (1/8 oder weniger)
- Olivenöl als gesunder Fett-Ersatz
FODMAP-reiche Getreide & Cerealien
Weizen, Roggen und Gerste sind reich an Fruktanen, während einige glutenfreie Alternativen andere problematische Inhaltsstoffe enthalten.
Weizenbasierte Produkte (Reich an Fruktanen):
- Normales Weizenbrot
- Vollkornbrot
- Weizennudeln
- Weizen-Cerealien
- Couscous
- Bulgur
- Weizen-Cracker
- Weizenmehl
- Grieß
Warum sie problematisch sind: Weizen enthält Fruktane, besonders in größeren Mengen. Die Fermentation in Sauerteigbrot reduziert Fruktane, wodurch Sauerteig-Dinkel-Brot akzeptabel wird.
Alternativen:
- Sauerteig-Dinkel-Brot (2 Scheiben)
- Glutenfreies Brot (Zutaten prüfen)
- Reisnudeln
- Glutenfreie Nudeln
- Reis-Cracker
Roggen und Gerste (Reich an Fruktanen):
- Roggenbrot
- Roggen-Cracker
- Gerste
- Perlgerste
Alternativen:
- Hafer
- Quinoa
- Reis (alle Sorten)
Problematische glutenfreie Produkte:
- Produkte mit Inulin/Zichorienwurzel
- Produkte mit Apfelsaftkonzentrat
- Produkte mit Honig
- Produkte mit Agave
Hinweis: Nicht alle glutenfreien Produkte sind FODMAP-arm! Überprüfen Sie immer die Zutaten.
FODMAP-reiche Milchprodukte
Normale Milchprodukte sind reich an Laktose, einem Disaccharid, das viele Menschen mit IBS nicht richtig verdauen können.
Laktosereiche Milchprodukte:
- Kuhmilch (Vollmilch, Magermilch, 2%)
- Ziegenmilch
- Schafsmilch
- Buttermilch
- Kondensmilch
- Gezuckerte Kondensmilch
- Eiscreme (normal)
- Frozen Yogurt
- Milchschokolade
- Pudding
Warum es problematisch ist: Laktose benötigt das Enzym Laktase zur Verdauung. Viele Menschen mit IBS haben eine reduzierte Laktaseproduktion, was dazu führt, dass unverdaute Laktose im Darm fermentiert.
Alternativen:
- Laktosefreie Milch
- Laktosefreier Joghurt
- Mandelmilch (auf Zusatzstoffe prüfen)
- Reismilch
- Hartkäse (natürlich laktosearm)
Weichkäse (Mittelmäßig bis viel Laktose):
- Ricotta-Käse
- Hüttenkäse
- Frischkäse (normal)
- Mascarpone
- Frischer Mozzarella (in großen Mengen)
Alternativen:
- Cheddar
- Parmesan
- Schweizer Käse
- Brie
- Feta (kleine Mengen)
- Laktosefreier Frischkäse
Laktosereiche Joghurts:
- Normaler Joghurt
- Griechischer Joghurt (normal)
- Joghurt-Getränke
Alternativen:
- Laktosefreier Joghurt
- Laktosefreier griechischer Joghurt
- Kokosjoghurt (auf Zusatzstoffe prüfen)
Zu beachtende Milchprodukte:
- Sauerrahm
- Sahne (in großen Mengen)
- Molkenproteinpulver (außer laktosefrei)
- Milchpulver
FODMAP-reiche Nüsse & Samen
Während viele Nüsse in begrenzten Mengen sicher sind, sind Cashews und Pistazien reich an GOS und Fruktanen.
FODMAP-reiche Nüsse:
- Cashews (alle Mengen)
- Pistazien (alle Mengen)
Warum sie problematisch sind: Diese Nüsse sind besonders reich an GOS und Fruktanen und lösen Symptome auch in kleinen Portionen aus.
Alternativen:
- Mandeln (10 Nüsse)
- Macadamianüsse (20 Nüsse)
- Erdnüsse (32 Nüsse)
- Walnüsse (10 Hälften)
- Pekannüsse (10 Hälften)
Hinweis: Selbst FODMAP-arme Nüsse sollten auf empfohlene Portionen begrenzt werden, um FODMAP-Stapelung zu vermeiden.
FODMAP-reiche Süßungsmittel
Viele Süßungsmittel sind reich an Fruktose oder Polyolen.
Fruktosereiche Süßungsmittel:
- Honig (alle Arten)
- Agavensirup
- Fruktose-Glukose-Sirup
- Maissirup
- Maissirup-Feststoffe
- Fruktose
- Fruchtsaftkonzentrat
Warum sie problematisch sind: Diese enthalten überschüssige Fruktose, die schlecht absorbiert wird, besonders wenn sie ohne Glukose zur Unterstützung der Absorption konsumiert wird.
Alternativen:
- Ahornsirup (2 Esslöffel)
- Haushaltszucker/Saccharose (1 Esslöffel)
- Glukose
- Reines Stevia
Zuckeralkohole/Polyole (Künstliche Süßstoffe):
- Sorbitol (E420)
- Mannitol (E421)
- Xylitol (E967)
- Maltitol (E965)
- Isomalt (E953)
- Erythritol (in großen Mengen)
Warum sie problematisch sind: Diese werden schlecht absorbiert und ziehen Wasser in den Darm, was häufig Durchfall und Blähungen verursacht.
Alternativen:
- Saccharose (Haushaltszucker)
- Glukose
- Reines Stevia
- Aspartam (wenn vertragen)
- Sucralose (wenn vertragen)
Beachten Sie: “Zuckerfreie” Produkte enthalten oft Polyole. Prüfen Sie Etiketten auf Inhaltsstoffe, die auf “-ol” enden.
FODMAP-reiche Hülsenfrüchte & pflanzliche Proteine
Die meisten Hülsenfrüchte sind während der Eliminationsphase reich an GOS.
GOS-reiche Hülsenfrüchte:
- Bohnen (alle Arten, wenn trocken oder frisch)
- Kichererbsen (trocken oder frisch)
- Linsen (trocken oder frisch)
- Sojabohnen (ganz)
- Sojamilch (aus ganzen Sojabohnen)
- Edamame
- Hummus (aus frischen Kichererbsen)
Warum sie problematisch sind: Die Oligosaccharide in Hülsenfrüchten sind nicht durch menschliche Enzyme verdaulich, werden aber von Darmbakterien kräftig fermentiert.
Alternativen:
- Fester Tofu
- Tempeh (¾ Tasse)
- Kichererbsen/Linsen aus der Dose, abgespült (kleine Mengen, während Wiedereinführung testen)
- Sojamilch aus Sojaprotein
FODMAP-reiche Würzmittel & Saucen
Viele zubereitete Saucen und Würzmittel enthalten versteckte FODMAPs.
Problematische Würzmittel:
- Ketchup mit Fruktose-Glukose-Sirup
- Barbecuesauce (enthält meist Zwiebeln, Knoblauch, Honig)
- Teriyaki-Sauce (enthält oft Knoblauch)
- Relish (Zwiebeln, Fruktose-Glukose-Sirup)
- Eingelegte Gurken (in großen Mengen, Knoblauch)
- Marinara-Sauce mit Zwiebeln/Knoblauch
- Salatdressings mit Zwiebeln/Knoblauch/Honig
- Bratensoße (enthält oft Zwiebeln)
- Brühe mit Zwiebeln/Knoblauch
Warum sie problematisch sind: Diese Produkte kombinieren typischerweise mehrere FODMAP-reiche Zutaten: Zwiebeln, Knoblauch, Honig oder Fruktose-Glukose-Sirup.
Alternativen:
- Machen Sie Ihre eigenen Saucen mit Knoblauchöl
- FODMAP-zertifizierte Produkte
- Einfache Öl- und Essig-Dressings
- Hausgemachte Marinara ohne Zwiebeln/Knoblauch
- Hausgemachte Brühe von Grund auf
FODMAP-reiche Getränke
Bestimmte Getränke können Symptome aufgrund des FODMAP-Gehalts oder anderer Faktoren auslösen.
FODMAP-reiche Getränke:
- Chai-Tee (enthält FODMAP-reiche Gewürze)
- Kamillentee (in großen Mengen)
- Fencheltee
- Oolong-Tee (in großen Mengen)
- Kokoswasser (reich an Polyolen)
- Apfelsaft
- Birnensaft
- Mangosaft
- Orangensaft (in großen Mengen - mehr als 1 Tasse)
- Softdrinks mit Fruktose-Glukose-Sirup
- Rum (höherer FODMAP als andere Spirituosen)
Warum sie problematisch sind: Diese enthalten konzentrierte Fruktose, Polyole oder FODMAP-reiche Inhaltsstoffe, die Symptome auslösen.
Alternativen:
- Wasser (beste Wahl!)
- Schwarzer Tee (schwach/mittelmäßig)
- Grüner Tee
- Pfefferminztee
- Ingwertee
- Kaffee (maximal 3 Tassen)
- Wein (1 Glas/150ml)
- Bier (1 Flasche/375ml)
- Wodka, Gin (1 Shot)
FODMAP-reiche verarbeitete Lebensmittel
Viele verarbeitete und verpackte Lebensmittel enthalten versteckte FODMAPs.
Achten Sie auf:
- Proteinriegel mit Inulin, Zichorienwurzel, Datteln oder Honig
- Müsliriegel mit Honig, Trockenfrüchten
- Cerealien mit Apfelsaft, Honig oder Trockenfrüchten
- Aromatisierte Joghurts mit Honig oder Früchten
- Vorgefertigte Smoothies (enthalten oft FODMAP-reiche Früchte)
- Würste und verarbeitete Fleischprodukte mit Zwiebel-/Knoblauchpulver
- Panierte Lebensmittel (Weizenpanade)
- Tiefkühlgerichte mit versteckten FODMAPs
- Suppen und Brühen mit Zwiebeln/Knoblauch
Etiketten lesen: Achten Sie auf diese FODMAP-reichen Inhaltsstoffe:
- Zwiebel (Zwiebelpulver, Zwiebelsalz, Zwiebelextrakt)
- Knoblauch (Knoblauchpulver, Knoblauchsalz, Knoblauchextrakt)
- Honig
- Fruktose-Glukose-Sirup
- Agave
- Inulin
- Zichorienwurzel/Zichorienwurzelfaser
- Fruktose
- Fruchtsaftkonzentrat
- Sorbitol, Mannitol, Xylitol, Maltitol
Häufige versteckte FODMAP-Quellen
Restaurant- und Takeaway-Essen
Seien Sie vorsichtig bei:
- Pfannengerichten (Knoblauch, Zwiebeln in Sauce)
- Marinaden (enthalten fast immer Knoblauch/Zwiebeln)
- Currys (Zwiebel-, Knoblauchbasis)
- Nudelsaucen (Knoblauch, Zwiebeln)
- Suppen (Zwiebeln, Knoblauch in Brühe)
- Burger (Zwiebeln im Brötchen, Beläge)
- Salatdressings (Knoblauch, Zwiebeln, Honig)
Sicherere Optionen:
- Einfach gegrillte Proteine
- Gedämpftes Gemüse
- Reis oder Ofenkartoffel
- Einfache Salate mit Öl und Essig
- Ohne Saucen zubereitetes Essen
”Gesundheitsprodukte”
Enthalten oft FODMAPs:
- Proteinpulver (Inulin, GOS, Molke)
- Ballaststoff-Ergänzungen (Inulin, Zichorienwurzel)
- Probiotische Lebensmittel (Zwiebeln, Knoblauch, Honig)
- Kombucha (in großen Mengen)
- “Darmgesundheits”-Produkte (präbiotische Fasern)
Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel
Prüfen Sie auf:
- Laktose (Füllstoff in vielen Pillen)
- Sorbitol (in flüssigen Medikamenten, Lutschtabletten)
- Mannitol (Kautabletten)
- Inulin (Ballaststoff-Ergänzungen)
Wie man mit FODMAP-reichen Lebensmitteln umgeht
Während der Elimination (Wochen 1-6)
Seien Sie strikt:
- Vermeiden Sie alle FODMAP-reichen Lebensmittel
- Lesen Sie jedes Zutatenetikett
- Fragen Sie beim Essen auswärts nach Zutaten
- Verwenden Sie die Monash FODMAP-App bei Unsicherheit
Während der Wiedereinführung (Wochen 7-14+)
Testen Sie systematisch:
- Führen Sie jeweils einen FODMAP-Typ wieder ein
- Beginnen Sie mit kleinen Mengen
- Verfolgen Sie Ihre Symptome
- Identifizieren Sie Ihre persönlichen Auslöser
Während der Personalisierung (Langfristig)
Finden Sie Ihr Gleichgewicht:
- Integrieren Sie tolerierte FODMAPs frei
- Begrenzen Sie schlecht tolerierte FODMAPs nur nach Bedarf
- Essen Sie so abwechslungsreich wie möglich
- Testen Sie problematische FODMAPs nach 6-12 Monaten erneut
Häufige Fehler, die es zu vermeiden gilt
Fehler 1: Glutenfrei = FODMAP-arm annehmen
Nicht alle glutenfreien Produkte sind FODMAP-arm. Viele enthalten:
- Zichorienwurzel/Inulin (Ballaststoff-Zusatz)
- Honig (Süßungsmittel)
- Apfelsaftkonzentrat (Bindemittel)
- FODMAP-reiche Mehle (Kichererbsen, Amaranth in großen Mengen)
Lösung: Überprüfen Sie immer die Zutatenliste.
Fehler 2: FODMAPs für immer weglassen
Die Eliminationsphase ist vorübergehend. Langfristige Einschränkung kann:
- Die Vielfalt des Darmmikrobioms reduzieren
- Zu Nährstoffmängeln führen
- Unnötige Angst vor Essen verursachen
- Sozialen Genuss von Essen einschränken
Lösung: Durchlaufen Sie alle drei Phasen der Diät.
Fehler 3: Portionen nicht beachten
Selbst FODMAP-arme Lebensmittel werden in großen Mengen FODMAP-reich.
Lösung: Befolgen Sie Portionsgrößen-Richtlinien und achten Sie auf FODMAP-Stapelung.
Fehler 4: Nicht-FODMAP-Auslöser ignorieren
Andere Faktoren beeinflussen IBS ebenfalls:
- Koffein
- Alkohol
- Fettreiche Lebensmittel
- Scharfe Lebensmittel
- Stress
- Schlafmangel
Lösung: Berücksichtigen Sie Lebensstilfaktoren neben der Ernährung.
Das Fazit
Das Verständnis, welche Lebensmittel reich an FODMAPs sind, befähigt Sie, während der Eliminationsphase informierte Entscheidungen zu treffen. Denken Sie daran, dass dies vorübergehend ist – das Ziel ist keine dauerhafte Einschränkung, sondern die Identifizierung Ihrer persönlichen Auslöser.
Wichtige Erkenntnisse:
- FODMAP-reiche Lebensmittel enthalten fermentierbare Kohlenhydrate, die IBS-Symptome auslösen
- Zwiebeln, Knoblauch, Weizen, Hülsenfrüchte, Laktose-Milchprodukte und viele Früchte sind FODMAP-reich
- Versteckte FODMAPs lauern in Saucen, Würzmitteln und verarbeiteten Lebensmitteln
- Lesen Sie Etiketten sorgfältig und verwenden Sie Knoblauchöl für Geschmack
- Nach der Elimination führen Sie diese Lebensmittel systematisch wieder ein
- Viele FODMAP-reiche Lebensmittel können für Sie in kleinen Mengen oder nach dem Testen verträglich sein
Mit diesem umfassenden Leitfaden und der Monash FODMAP-App sind Sie ausgestattet, um die Eliminationsphase erfolgreich zu durchlaufen und Ihre Reise zum Verständnis Ihres einzigartigen Verdauungssystems zu beginnen.
Haftungsausschluss: Dieser Leitfaden dient Bildungszwecken. Die individuelle Verträglichkeit variiert. Arbeiten Sie immer mit einem FODMAP-geschulten Ernährungsberater für persönliche Anleitung durch alle Phasen der Diät zusammen.